WIEDERHOLD-Alarmanlagen - Service-Hotline: 05681 840 47 04 Ihr Fachunternehmen in der Region Kassel, Göttingen, Marburg und Fulda
Wiederhold Alarmanlagen Ihr Fachunternehmen in Hessen

Funktionsweise

Die Alarmierung

Je nach Konfiguration und Ausstattung des Systems stehen verschiedene Möglichkeiten der Benachrichtigung zur Verfügung. Als Basis einer Alarmierung und zur Vermeidung weiterer Schäden dienen Sirenen. Innensirenen, die an beliebigen Stellen (230V Steckdose erforderlich) im Objekt verteilt werden können, sorgen für die notwendige Schrecksekunde und vertreiben den Einbrecher in den meisten Fällen. Die Außensirene hingegen dient weniger dem Vertreiben des Einbrechers, sondern eher dem Benachrichtigen der Umgebung, insbesondere von Nachbarn. Ein Alarm wird durch die laute Sirene und eine optische Anzeige deutlich - auch bis zu 30 Minuten nach einem Alarm. Dadurch werden Hilfskräfte wie Polizei oder Feuerwehr auch deutlich schneller auf das betroffene Objekt aufmerksam. Ein weiterer Schritt ist die Fernalarmierung von Personen oder einem verantwortlichen Sicherheitsdienst. Je nach verwendetem Kommunikationsmodul können Anrufe, Sprachnachrichten, SMS oder Protokolle für den Sicherheitsdienst übermittelt werden. Im System JABLOTRON JA-100+ ist dies auch über eine gesicherte App-Verbindung möglich.

Einfache und komfortable Bedienung

Zur Erhöhung der Sicherheit und zur einfacheren Handhabung werden ausschließlich abgesetzte Bedienteile mit Klartextanzeige sowie räumlich getrennte Sirenen verwendet. Die Anlage ist so konzipiert, dass sie am Bedienteil, welches i.d.R. im Eingangsbereich des Objekts platziert wird, durch die Eingabe von Codes oder berührungslos durch Transponder scharf- und unscharf geschaltet wird. Selbstverständlich können auch Funk-Fernbedienungen verwendet werden. Das aufwendige und teure Anbringen von Scharfschalteinrichtungen im Außenbereich (z.B. Schlüsselschalter) ist somit nicht mehr notwendig. Die Eingangstüre sollte durch einen Öffnungsmelder mit verzögerter Alarmauslösung gesichert werden. Wird die Anlage beim Verlassen des Objekts am Bedienteil scharfgeschaltet, so ist der Öffnungsmelder erst nach Ablauf der Ausgangsverzögerung (programmierbar) tatsächlich aktiv. Dadurch bleibt dem Anwender Zeit, das Objekt nach der eigentlichen Scharfschaltung bequem zu verlassen, ohne dabei selbst Alarm auszulösen.

Beim Betreten des Objekts durch die Eingangstüre wird ein Voralarm durch dezente Piep-Töne (programmierbar) gestartet. Innerhalb dieser Zeit muss der Anwender die Anlage unscharf schalten. Es wird empfohlen, eine Innensirene im Eingangsbereich zu verwenden, um dem Anwender die Ein- und Ausgangsverzögerung durch die Töne akustisch anzuzeigen. Ein weiterer Vorteil der Scharfschaltung am Bedienteil ist, dass der Zustand der Fenster und Türen angezeigt werden kann, d.h. der Anwender kann sehen, ob ein Fenster oder eine Türe im Haus geöffnet ist. Abhängig vom verwendeten Kommunikationsmodul kann die Alarmanlage auch aus der Ferne mittels Anruf oder SMS, gesicherter App-Verbindung komfortabel abgerufen und bedient werden.

Teilscharfschaltung oder mehrere Bereiche

Die Systeme bieten die Möglichkeit, voneinander unabhängige Bereiche mit zugehörigen Meldern, Bedienelementen und Codes zu definieren (z. B. Haus mit Einliegerwohnung, Firma mit Lager und Bürokomplex oder sogar Mehrfamilienhäuser). Alternativ ist es möglich, bestimmte Melder zu definieren, die bei einer Teilscharfschaltung nicht scharf geschaltet werden, z.B. werden Bewegungsmelder bei Anwesenheit deaktiviert, während die Öffnungsmelder zur Außenhautsicherung aktiv sind.

Fernzugriff über App und GSM

Ist das System mit einem GSM-Kommunikationsmodul ausgestattet oder über eine App verbunden, so ist nicht nur eine detaillierte Benachrichtigung per SMS mit zusätzlichem Anruf und die Anbindung an einen Wachdienst möglich, sondern auch die Alarmierung und Steuerung über Smartphone möglich. Weiterhin kann das System auch via Mobiltelefon (SMS & Sprachnachricht) bedient und der Status abgerufen werden.